Tagebuch I: Stillstand

Tagebuch I: Stillstand

16. – 30. März 2020: Wir stecken fest in Guatemala. Aufgrund der aktuellen Lage sind die Grenzen dicht und eine Weiterreise unmöglich. Wir haben beschlossen, diese Zeit in einer Art Tagebuch festzuhalten, da von „Reise“-Berichten keine Rede sein kann. Natürlich sehr subjektiv, von der täglichen Stimmung beeinflusst und äußerst selektiv beschreiben wir, wie sich durch das Coronavirus unser Leben – im Stillstand und nicht mehr unterwegs – verändert!

Tag 1-2: Am Montag, den 16.03. wachen wir zum ersten mal seit fast drei Monaten wieder alleine auf… Kein Besuch mehr da und in absehbarer Zeit wird wohl auch niemand mehr kommen können (die nächsten Freunde haben sich für Anfang April angekündigt – das fällt jetzt natürlich erst einmal flach). Eigentlich hatten wir uns auf die kurze Unterbrechung gefreut – Zeit mal wieder alles auf Vordermann zu bringen, in Ruhe zu überlegen, wie es nach unserer Ankunft in Panama weitergehen soll und eventuell erste Erkundigungen über Work and Travel Visa, Verschiffungsoptionen bzw. Flugkosten einzuholen. All das spielt jetzt natürlich erstmal überhaupt keine Rolle mehr…

Unsere größte Sorge ist jetzt die Frage: schaffen es Nadia und Jo noch aus Guatemala raus? Gestern sind beide nach Guatemala Stadt gefahren – Jo hat sich ein Auto in Mexiko gekauft und will damit weiter reisen, Nadia will einfach nur zurück nach Hause. Ihr Flug geht über Panama und Madrid nach Frankfurt. Im Laufe des Tages wird klar: Nadias Flüge sind gecancelt, spontan bekommt sie noch einen Platz nach Cancun und will es von dort aus versuchen. Wir hören Gerüchte, dass Guatemala am 17.03. seine Grenzen dicht macht. Auch wir überlegen uns kurzfristig, ob wir in Mexiko nicht besser aufgehoben wären. Dort sind eindeutig mehr Reisende unterwegs und im Notfall wäre es vielleicht einfacher einen Flug zu bekommen. Aber würden wir es überhaupt noch rechtzeitig bis zur Grenzschließung schaffen? Und falls ja, was wäre dann in Mexiko? Die entscheidende Frage ist aber: wo sind wir momentan eigentlich besser aufgehoben – in Guatemala oder in Deutschland?

Natürlich verfolgen auch wir in den ersten Tagen beinahe stündlich die aktuellen News. Lange Zeit hab vor allem ich überhaupt nichts mehr von Nachrichten, insbesondere aus Deutschland wissen wollen. Auch die Neuigkeiten bezüglich der Ausbreitung des Virus waren lange nicht sonderlich relevant für uns. In den letzten Tagen hat sich das geändert. Wir hängen viel auf der Seite des Auswärtigen Amts rum – dort bekommen wir Infos, welche Grenzen in Zentralamerika bereits dicht gemacht haben und auch der Tagesschau Liveblog wird von uns regelmäßig frequentiert. Es fällt uns schwer aus der Ferne die Nachrichten nüchtern zu betrachten: was sollen wir ernst nehmen, was ist eher dazu geeignet unnötig in Panik zu geraten?

Am Ende des zweiten Tages sind die guten Neuigkeiten auf jeden Fall, dass Nadia und Jo gerade so noch aus Guatemala rausgekommen sind. Nadia hängt jetzt allerdings am Flughafen von Cancun fest und wir haben keine Möglichkeit sie zu unterstützen – scheiß Situation! Es dauert hoffentlich nicht mehr allzu lange, bis sie einen Direktflug nach Deutschland bekommt. Guatemala hat die Grenzen ab heute bis vorerst 31. März geschlossen.


Tag 3: In fast ganz Zentralamerika sind jetzt die Grenzen dicht. Es ist ein seltsames Gefühl, die so gewohnte Reisefreiheit nicht mehr zu besitzen. Gerade als Menschen aus Europa und insbesondere Deutschland sind wir es ja gewohnt, je nach Lust und Laune fast überall hin reisen zu können. Ein kostbares Privileg und eventuell auch mal ganz heilsam, anderweitige Erfahrungen zu machen.

Nun versuchen auch wir (wie so viele Menschen auf der Welt) eine sinvolle Beschäftigung in dieser Situation zu finden, mit der wir die Tage strukturieren können. Wir befinden uns momentan am Lago de Izabal (in der Nähe von Rio Dulce) in einem kleinen Dorf namens San Felipe. Hier besitzt Markus, Sohn deutscher Auswanderer und wohnhaft in Guatemala Stadt, ein Gelände direkt am See. Dort hat er sich eine kleine Finca und einen überdachten Bootssteg samt Häuschen gebaut, das er als Wochenenddomizil nutzt. Gelegentlich lässt er dort auch gegen einen geringen Betrag Reisende übernachten. Auf dem Grundstück, das mit seinen Kokospalmen, Mangobäumen und Angelmöglichkeiten ein kleines Paradies ist, wohnt die Familie von Fidelina und Mario, die den Garten bewirtschaftet und auf das Gelände aufpasst. Fidelina und Mario sind in etwa so alt wie wir und haben drei zauberhafte Kinder.

Auch in Guatemala sind die Schulen jetzt für drei Wochen geschlossen und Mario erzählt uns abends, dass er seinen Kindern gerne Englischunterricht ermöglichen würde. Somit haben wir eine Beschäftigung gefunden: Sooft es möglich ist bzw. es deren nicht unerhebliches Arbeitspensum zulässt, wollen wir der Familie ein bisschen Englisch beibringen. Schwer zu sagen, wer mehr von unserem Vorhaben profitiert: zum einen lernen wir dadurch natürlich auch Spanisch, zum anderen bekommen wir von Mario öfter mal Fisch geschenkt (Benny ist bislang nicht so erfolgreich mit seinen Angelkünsten – notfalls müssten wir also eher auf Kokosnüsse zurück greifen). Das Schönste heute ist die Einladung der Familie zum gemeinsamen Abendessen: wir steuern schwäbischen Kartoffelsalat bei, Fidelina bereitet ausgezeichnet gebratenen Fisch und frische hausgemachte Tortillas zu.


Tag 4: Die letzten Tage hat uns unter anderem unsere Auslandskrankenversicherung ziemlich verunsichert. Die hat folgende interessante Klausel in ihr Kleingedrucktes geschrieben: sollte das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für ein bestimmtes  Land herausgeben, gilt der Versicherungsschutz noch für weitere 14 Tage und erlischt anschließend. Tja, weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amts und wir haben zurzeit keine Möglichkeit auszureisen – nennt man wohl Pattsituation! Heute früh kam dann aber die Nachricht, dass der Versicherungsschutz in diesem Ausnahmefall weiterhin gilt. Alles andere wäre auch zu absurd gewesen, aber wir sind trotzdem erleichtert, diese Sorge nicht mehr zu haben!

Was bleibt ist ein dumpfes ungutes Gefühl, was in Guatemala wohl passieren wird, sollten die Lebensmittel knapp werden oder das Gesundheitssystem überfordert sein. Andererseits haben wir in den vergangenen 1 ½ Monaten, die wir in diesem Land verbracht haben viele Kontakte geknüpft und unfassbar hilfsbereite Menschen kennengelernt. Wir haben das Gefühl, dass wir hier zurzeit gut aufgehoben sind. Unser neuester Kontakt ist Paul, ursprünglich aus Kalifornien, der seit 10 Jahren im Haus nebenan wohnt. Er macht sich große Sorgen um seine Familie und fühlt sich sehr einsam und isoliert. Zudem hat er in den letzten 30 Tagen über die Hälfte seiner Ersparnisse für die Rente verloren – wie vermutlich so viele, die ihr Geld im Aktienmarkt angelegt haben. Wir beschließen Paul ab jetzt öfter Mal zu besuchen!


Tag 5-6: Nach den Schulschließungen zieht jetzt auch Guatemala bezüglich der Einschränkungen im öffentlichen Leben nach. Im Grunde genommen handelt es sich dabei mehr oder weniger um die selben Maßnahmen, von denen wir auch aus Deutschland hören. Allerdings ist hier jetzt auch das private Reisen verboten, wie es da anderswo aussieht wissen wir nicht so genau. Von der deutschen Botschaft haben wir per Mail einen Brief mit der Bitte um freies Geleit über die mexikanische Grenze bekommen. Scheinbar haben das einige genutzt und sind nach Mexiko gefahren, haben dort allerdings nur ein Visum für sieben Tage bekommen. Auch sollen die Zustände an den Grenzen wohl super chaotisch sein, sodass mit dem Brief auch gleich eine erneute Reisewarnung mitgeschickt wurde. Klingt nicht sonderlich verlockend…

Nadia hat nach vier nervenaufreibenden Tagen am Flughafen, stundenlanger Warterei und einigen absurden Szenen mit unsymphatischen deutschen „Pauschaltouris“, am Freitag einen Flug nach Deutschland bekommen. Auch für uns eine große Erleichterung, dass sie jetzt nicht mehr alleine in dieser unangenehmen Situation steckt – auch wenn sie wohl viel Solidarität und Unterstützung von den Menschen in Cancun erhalten hat. Die deutsche Botschaft in Guatemala bemüht sich derzeit in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt um einen Rücktransport deutscher Staatsangehöriger – in absehbarer Zeit sei damit aber nicht zu rechnen.


Tag 7: Eine Woche hängen wir jetzt fest – die Zeit ist wirklich rasend schnell vergangen. Wir haben uns noch mehrmals mit Paul, dem kalifornischen Nachbarn getroffen, den die ganze Situation wirklich ziemlich mitnimmt. Durch Fragen zu seinem Leben versuchen wir ihn ein bisschen abzulenken und bekommen ganz erstaunliche Geschichten zu Ohren! Unter anderem war er Restaurant- und Nachtclubbesitzer im Los Angeles der 70er und 80er Jahre, ist zwei Jahre durch die Karibik gesegelt und hat in seinem Leben so einige spannende Reisen unternommen – natürlich sind wir schwer fasziniert.

Mit Markus, dem Besitzer unserer neuen Heimat auf Zeit haben wir heute vereinbart, dass wir jetzt neben Dusche und Klo auch die Küche des Bootshauses nutzen dürfen. Morgen werden also Propangas zum Kochen und Wasserfilter gekauft, dann sind wir hier relativ autark. Und als wäre es ein Zeichen, insofern man denn an diese glaubt, kommt just in diesem Moment auch Bennys Angelglück zurück – heute Abend gibt es Fisch!


Tag 8-11: Gesagt getan, wir machen einen Großeinkauf in Rio Dulce und decken uns mit Lebensmitteln für die nächste Woche ein (die Versorgungslage ist hier nach wie vor sehr gut und bis auf ein paar wenige Menschen ist auch niemand am Klopapier hamstern). Danach wird geputzt: Benny schrubbt die Küche auf dem Bootssteg bis sie seinen professionellen Ansprüchen genügt und entdeckt damit auch wieder seine Leidenschaft fürs Kochen – sehr zu meiner Freude natürlich. Ich beschließe im Gegenzug, dass es mal wieder Zeit für einen Bus-Großputz ist. Der wird mich die kommende Woche beschäftigt halten, denn es wird wirklich jeder Winkel abgestaubt und mal wieder alles durchgewaschen. Von Hand versteht sich.

Zu diesem Zeitpunkt rechnen wir damit, hier noch mindestens einen Monat festzusitzen. Das ist irgendwie unangenehm, andererseits hatten wir sowieso vor, demnächst mal eine Pause vom Reisen einzulegen. Wir machen es uns hier also so schön wie möglich (was nicht sonderlich schwer ist) und wollen die Zeit nutzen, um die ganzen Eindrücke der letzten 11 Monate sacken zu lassen. Mittlerweile gibt es auch in Guatemala eine Ausgangssperre, die von 16 Uhr nachmittags bis 04 Uhr morgens gilt. Aber auch das ist für uns persönlich nicht so schlimm, die Sonnenuntergänge auf dem Steg sind einfach magisch. Die Menschen hier im Ort leiden hingegen immer mehr unter den Einschränkungen. Pauls guatemaltekische Ehefrau vergewissert uns, dass es bislang noch keine Kinder gibt, die hungrig ins Bett gehen müssen. Trotzdem fangen wir mit Paul an zu überlegen, wie wir helfen können, sollte sich die Lage weiter zuspitzen.

Die Tage verschwimmen immer mehr und es kehrt Alltag bei uns ein. Wir stehen früh auf, da es schon in den Morgenstunden unfassbar heiß wird, trinken Kaffee, putzen den Bus, angeln und kochen, waschen täglich eine Fuhre Wäsche, machen Siesta in der Hängematte, besuchen gelegentlich unseren Nachbarn oder unterrichten ein bisschen, arbeiten an unserem Blog und telefonieren gelegentlich mit unseren Familien und Freund*innen zu Hause… Dann erfahren wir, dass es auch in Guatemala eine Rückholaktion für gestrandete Deutsche geben wird – eine einmalige Sache, wie die Botschaft mitteilt. Erneut überlegen wir… die Flüge gehen noch dieses Wochenende, wir müssten also schnell nach Guatemala Stadt wenn wir mitwollen. Kurz darauf lesen wir, dass keine Tiere mit ins Flugzeug dürfen und damit zerschlagen sich alle weiteren Überlegungen bezüglich einer Rückkehr. Was sollen wir denn mit unserem 6-monatigen Welpen machen? Auf der Straße aussetzen?! Wir werden bleiben.  


Tag 12: Es gibt gute und schlechte Tage, wie immer im Leben. Heute ist zumindest mal einer, an dem sich eine gewisse Neigung zum negativen Denken bemerkbar macht. Die Ungewissheit, wie lange die Situation noch dauert kratzt gelegentlich ein wenig an der Stimmung. Unser Nachbar Paul schaut den ganzen Tag Nachrichten und die News aus den USA sind natürlich nicht besonders. Wir müssen aufpassen, merke ich, dass wir uns nicht zu sehr runterziehen lassen.Oder uns von der, sich in den diversen Traveller-Gruppen der sozialen Medien ausbreitenden Hysterie anstecken lassen. Ich verordne mir immer regelmäßiger ein „Nachrichten-Verbot“, sodass ich nur einmal am Tag die Neuigkeiten checke und nicht etwa stündlich. Tut gut!

Tag 13-14: Halb im Spaß, halb im Ernst fangen wir an darüber nachzudenken, was wir in Guatemala so machen könnten, sollten wir noch länger bleiben müssen… Auch wenn wir natürlich hoffen, dass wir unsere Reise demnächst fortsetzen können, ist es hilfreich, sich ein wenig mit den Alternativen auseinanderzusetzen. Auch das Berichte schreiben, Fotos bearbeiten und an unserer Webseite basteln macht uns wieder großen Spaß! Hier haben wir Elektrizität und alle Zeit der Welt – kein Zeitdruck der mit dem Schreiben und online stellen bisweilen einherging. Bald sind wir ein Jahr unterwegs, heute jährt sich unsere große Abschiedsparty. Unglaublich, was wir in diesen 365 Tagen alles gesehen und erlebt haben…  

Die letzten zwei Wochen Stillstand waren ein auf und ab der Gefühle, aber damit müssen ja nicht nur wir uns auseinandersetzen, sondern alle Menschen auf der Welt! Und dank der modernen Kommunikationsmöglichkeiten sind wir in diesen Tagen, obwohl tausende von Kilometern von Deutschland entfernt, vielleicht wieder ein bisschen näher an die uns wichtigen Menschen in der Heimat und an diejenigen, die wir unterwegs kennengelernt haben, herangerückt. Wir wissen sehr zu schätzen, was wir hier haben: einen wunderschönen, sonnigen und sicheren Ort, liebe Menschen um uns herum, einen fantastischen Ausblick, unseren Hund und einander… Und wie wir heute erfahren haben, bleibt uns das auch noch eine Weile erhalten – der Lockdown in Guatemala wurde für mindestens weitere15 Tage verlängert!

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Gerrit

    Eieiei was eine situation! Aber sie hat auch ihr gutes, wie man sieht! Es kommt drauf an, was man draus macht😉
    Silke arbeitet im home office und ich bin auf der suche nach nem neuen job. Sonst ist die stimmung aber bombe☺️
    Haltet durch und schön füße still halten!
    Gruss und bleibt gesund,
    Gerrit

    1. Lena & Benny

      Ja, ungewöhnliche Zeiten! Wir hoffen ihr genießt die Zeit zu zweit daheim und drücken fest die Daumen bei der Jobsuche… Lasst euch nicht unterkriegen und weiterhin eine „Bombenstimmung“ 😉

  2. Knut

    Ihr Lieben,
    diese seltsamen Ereignisse und Wandlungen der letzten Wochen haben nun auch mich an die heimische Wohnung gebunden, die nun in Reutlingen ist – der weite Blick nach draußen ist der Blick in eine sternenklare Nacht… . Endlich habe ich Zeit gefunden, in eurem Blog zu lesen – und habe ausgerechnet in der Ruhe, die ich langsam hier haben darf, mit dem letzten, wohl reiseuntypischsten Bericht begonnen… dieser Bericht hat mich sehr berührt und mir das Gefühl gegeben, eure plötzlich so geschrumpfte Welt nachempfinden zu können – ich finde, ihr macht das großartig, soweit es mir möglich ist, das zu beurteilen – es scheint, dieser Ort ist nicht der übelste und plötzlich so massiv eingegrenzt zu sein, fühlt sich vermutlich weltweit seltsam an… Caty und ich denken viel an euch – ihr macht das großartig! So Fern so Nah!!! Nur Allerbestes für euch und das Dorf, dass euch aufgenommen hat…, Knut und Caty….

    1. Lena & Benny

      Lieber Knut,

      vielen Dank für eure lieben Gedanken an uns! Tatsächlich scheinen wir viel Glück mit unserem neuen Zuhause auf Zeit zu haben… Liebe Menschen um uns, ein sinnvoller Zeitvertreib und warme Temperaturen – da können wir uns wirklich nicht beklagen! Es freut uns natürlich sehr, dass du die vorhandene Zeit zum Lesen unserer Beiträge nutzen kannst und das sie dir gefallen.

      Auch wir senden ganz liebe Grüße an Caty und dich, genießt den Blick aus der Reutlinger Wohnung und lässt es Euch gut gehen!
      Alles Liebe,
      Lena & Benny

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